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Bitte klicken: (PDF) Kurze Einführung in meine Arbeit.

 

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Link (PDF): New Project: Surveying the World: Scotland's Three Castings

 

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Bitte klicken: (PDF) Dokumentation der neuen Werkgruppe: Interweaved Sculpture [1] 

 

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Bitte klicken: (PDF) Dokumentation der neuen Werkgruppe: Bänder

 

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Bitte klicken: (JPG) erste gefräste Architektur: Untitled (2016/17)

 

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Bitte klicken: Auszug aus dem Katalog der 69. Internationalen Bergischen Kunstausstellung mit einem Text von Prof.Dr. Guido Reuter.

 

Link: Dokumentation der Ausstellung

 

Video: Bericht im WDR-Fernsehen mit Interview [ab Minute 1:40]

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Matthias Leeck:

Gattungsübergreifendes Arbeiten - digital sculpture
Bestimmende Faktoren meiner Arbeit.

 

Fotografien als einen Ausgangspunkt

Naheliegend war es für mich [als Bildhauer] eine Kamera in die Hand zu nehmen um zu versuchen konkrete und erlebbare Räume festzuhalten. In diesem Zuge entstanden einige Serien mit Waldaufnahmen. Die Mehrfachbelichtung meiner älteren Fotogramme inspirierte mich dazu ebenfalls die Fotografien mehr als einmal zu belichten um die Wirkung zu intensivieren und um weitere Faszetten zu bereichern.

 

Skulptur als übersetzte Fotografie

Interessant und motivierend war für mich als Bildhauer der Gedanke, ob es möglich sei diese Formensprache der Fotografie skulptural zu übersetzen. Nach einer fast 10 Monatigen Recherche entwickelte ich mit Hilfe der RWTH-Aachen und einiger spezialisierter Unternehmen eine Lösung. Ich entschied mich für ein mathematisches Verfahren, dass die Helligkeitswerte einzelner Bildpunkte in ein Höhenprofil umwandelt. Eine CNC-Fräse arbeitet daraufhin die Form aus einem Materialblock heraus. Bis eine fräßbare Datei entsteht, sind allerdings etliche Schritte und digital-skulpturale Arbeiten notwendig.

Die hier gezeigte Aluminiumskulptur o.T. aus dem Jahre 2016 ist in einem digitalen Prozess als Projektion einer analogen Fotografie als Körper entstanden. In der eingereichten Photosynthese ist es der rechte Körper. Aus einem massiven Aluminiumblock wurde diese Form in einem zweiten Schritt herausgeschnitten.

In der späteren Umsetzung soll die Arbeit im Außenraum stehen und um- und durchschreitbar sein. Die Skulptur wird durch das menschliche Maß zu Architektur. Raum wird konstituiert durch digitales Entwickeln einer Negativplastik, ausgehend von einer Positivform.

Es ist dieser Wechsel zwischen Digitalität und Analogität - Immaterielles und Materielles - der mich interessiert. Gattungsgrenzen sollen meine Arbeiten überschreiten. Was dann passiert interessiert mich. Licht- und Schattenformen, die sich im Material durch seine konkaven und konvexen Formen manifestieren - immer in Bewegung durch Tageszeiten, Wetterbedingungen und unserer gesamten Umwelt - bleiben erkennbar in der Wirkung, ähnlich dem ursprünglich fotografierten Ort, dem Wald.

Eine intensive Raumkomposition zu entwickeln ist mein Ziel bei Ausstellungen. Daher werden meine Arbeiten und ihre Positionierung individuell auf die Ausstellungsräume und Lichtverhältnisse abgestimmt.

 

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Dokumentation - Abschlusskolloquium 7.-12. Juli 2014

 

Dokumentation - SHI FANG Galerie 2014

 

Auszug aus dem Katalog zur Ausstellung im Kunstverein Recklinghausen (PRISMA Oktober 2011)